Nach Maschenprobe wählen

 

Wählen sie je nachdem, wieviele Maschen Sie pro 10 cm haben möchten.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich niemals blind auf die Angaben des Garn-Herstellers verlassen können. Die Maschenproben sind immer auch abhängig davon, wie Sie stricken. Ob Sie also eher locker oder mit scharf angezogenem Faden unterwegs sind, verändert die Maschenprobe entscheidend. Ebenso können Sie die Maschenprobe mit der Wahl dünnerer oder dickerer Nadeln stark beeinflussen.


Generell gilt

– je dünner die Nadeln, desto dichter das Gestrick –> desto mehr Maschen brauchen Sie pro 10 cm
– je dicker die Nadeln, desto lockerer oder luftiger das Gestrick –> desto weniger Maschen brauchen Sie pro 10 cm

 

Für jedes Garn gibt es eine ideale Nadeldicke, bei der das Gestrick schön regelmässig, nicht zu «brettig» und auch nicht zu «lumpig» wird. Eine Ausnahme bilden natürlich die Garne, deren Faden in der Dicke stark variiert.

 

Ebenso können Nadeldicken aber auch abhängig vom Projekt variieren. Wenn Sie also ein Schultertuch oder einen Schal stricken, empfiehlt es sich, die Nadel eher etwas dicker zu wählen, da das Gestrickte dann weicher und lockerer fällt. Umgekehrt – wenn Sie bspw. ein Ajoursmuster stricken, sollten Sie eher feinere Nadeln verwenden, damit das Muster klarer und die Löcher nicht zu gross werden.