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Ecobutterfly Organics

Stephanies Garne, bio, fair, vegan

Eigentlich beginnt die Geschichte von Stephanies Unternehmen «Ecobutterfly Organics» bereits im Jahr 1955. Damals nämlich gründete Stephanies Grossmutter Bea ihren Strick-Shop «Bea's Knit Shop» in Los Angeles. Bereits 1988 stieg Stephanie in das florierende Unternehmen ein und führte es fortan zusammen mit ihrer Grossmutter bis zu deren Tod im Jahr 1997.

Ecobutterfly Organics Moodboard

Während der vielen Jahre, in denen Stephanie von ihrer Grossmutter das Strickhandwerk und sonst noch so einiges lernte, wandte sie sich immer mehr dem Vegetarismus und der biologischen Landwirtschaft zu – die perfekte Kombination, um das heutige Unternehmen «Ecobutterfly Organics» ins Leben zu rufen. Im Zentrum des Sortiments stehen biologisch erzeugte Garne und Naturmaterialien, wobei Ecobutterfly nach Möglichkeit auf zertifizierte Bio-Qualität und Fair-Trade-Herkunft setzt.

Dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, beweist Stephanie, indem sie all die verlockenden, seidenweichen Viskosegarne aus heute als ökologisch angepriesenen Materialien – wie Bambus, Soja, Mais, Bananen, Milch etc. – ebenso wie die Garne aus gentechnisch veränderten Pflanzen (aktuell bspw. Baumwolle, Soja, Mais) links liegen lässt. Um aus solchen Rohstoffen nämlich Garn herstellen zu können, müssen die Materialien unter Einsatz chemischer Stoffe zu einer Art "Suppe" aufgelöst werden, aus der dann das Viskosegarne wie Spaghetti extrudiert wird. Ein chemisch aufwendiger Prozess, dessen Umweltbelastung stark vom verwendeten Verfahren, den eingesetzten Chemikalien und deren Rückgewinnung abhängt und der deshalb nicht allein aufgrund des pflanzlichen Ausgangsmaterials als ökologisch bezeichnet werden kann.

Nicht nur bei der Herstellungsweise der Garne, sondern auch bei den Arbeitsbedingungen schaut Stephanie genau hin. Faire Löhne, angemessene Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit etc. sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Bei Stephanies Garnen sind sie es tatsächlich.

Konsequenterweise werden bei «Ecobutterfly Organics» übrigens nicht nur an die Lieferanten höchste Ansprüche gestellt, auch im eigenen Betrieb wird auf die Reduktion von Umweltbelastungen geachtet. Von recycelten, nachhaltigen und biologisch abbaubaren Verpackungen bis zu Visitenkarten, die auf 100% PCW-Papier mit Hanffasern gedruckt werden, und dem Verzicht auf ausgedruckte Beilagen in Bestellungen reichen die entsprechenden Massnahmen. Auch das Studio selbst wird nach Angaben von Ecobutterfly mit grüner Energie betrieben.

 

Zwar ist der Kauf von Bio-, Recycling- und Fair-Trade-Produkten nur ein kleiner Schritt zu einer besseren Welt. Aber gerade in solch kleinen Schritten werden wir schliesslich weiterkommen, denn selbst die kleinsten Veränderungen machen schlussendlich den grossen Unterschied.

Stephanie Schiff, Ecobutterfly